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Martin Wilke und Ralf Jäger vor den Iguacu Wasserfällen
Martin Wilke und Ralf Jäger vor den Iguacu Wasserfällen

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Bild: Kontrolle des Brauvorgangs: Michael Muszinsky, Philipp Hess-Krabbes und Marko Tatomirovic

23.03.2009

Hannover 1303

so lautet der Arbeitstitel des von den Bruchmeistern eingebrauten Bieres. Aber der Reihe nach.

Auf Einladung der HBX trafen sich am  21. März einige Bruchmeister um 10.00 Uhr in den Räumen der Stadtbrauerei am Aegi. Der Vorstand hatte hierfür vorwiegend Bruchmeister ausgesucht, die sich durch Führungen etc. ein kleines „Dankeschön“ verdient hatten.

Empfangen von den Geschäftsführern Michael Lühmann und Bernd Kirsch ging es gleich nach einem kurzen Frühstück mit der Theorie los. In leicht verständlicher Form erklärte uns Bernd die Wirkung von Enzymen, Eiweißen und Hefen und da wir ja Bier brauen wollten, mußte natürlich auch Bier probiert werden. Man kann ja nur produzieren was man auch kennt.

(vlnr) Bernd Kirsch, Michael Lühmann, Michael Gliesmann und Dennis SanderDer praktische Teil begann dann zunächst mit dem Schroten etlicher Kilos an Gerste. Die geschrotete Gerste wurde dann im großen Sudbottich mit Wasser versetzt. Am Ende sollten ca. 1000 Liter Bier dabei rauskommen. Bis es soweit war mußten ca. 7000 Liter Wasser verbraucht werden. Aber weiter im Text. Die Maische wurde nun in bestimmten Zeitabständen erhitzt um den Enzymen die bestmögliche Wirkungsweise zu ermöglichen. Dazwischen gab es immer wieder Pausen in denen das Endprodukt weiteren sensitiven Tests unterzogen wurde.

Es war schließlich Nachmittag geworden als wir den Hopfen zusetzten und die Maische nun gekocht wurde. Zwischenzeitlich hatte die Sache tatsächlich den Geruch von Bier angenommen. Es sollte aber noch bis zum frühen Abend  dauern bis unser Gebräu unter Hinzusetzen der Hefe in den Gärbottich gefüllt wurde um hier in den nächsten vier Wochen zu seiner Vollendung zu finden.

Wenn alles gut geht und daran ist dank Bernd seiner fachmännischen Anleitung kein Zweifel wird es sich bei dem Endprodukt um ein Bier Pilsener Art mit einer Haltbarkeit von ca. 6 Monaten handeln. Der Alkoholgehalt dürfte bei ca. 5% liegen und der Geschmack wird eher herb sein – oder wie es Bernd Kirsch ausdrückte: ein echtes Männerbier. Es soll künftig in ½ Liter Flaschen auf den Markt kommen. 

Probieren könnt Ihr es übrigens am "Tag des Bieres", dem 23. April. Dann wird das HBX "1303 Pils" in der HBX erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Aber vielleicht können wir es ja zu unserem Osterstammtisch am 9. April bereits mal kosten.

M.M.

HBX-Fotogalerie - HBX-Bierbeschreibung - Hier bekomme ich das Bier

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