21.05.1997
Drachenboot Pfingst-Cup 97
Alle guten Dinge sind 3..... unter diesem Motto startete auch dieses Jahr wieder eine Abordnung des Collegiums ehem. Bruchmeister beim Drachenbootrennen.
Nachdem das vorab angesetzte Training auf wenig Resonanz stieß, trafen wir uns dann am Pfingstsonnabend, 17.5. um ein wenig zu Üben und um uns ein wenig in Sicherheit und Optimismus zu wiegen. Das ging eigentlich ganz gut - vielleicht ein wenig zu Gut.
Als es am 18.5. um 9.45 Uhr an den Start ging, lief so ziemlich alles Schief: nach einem - wie immer - phantastischen Start, konnten wir das Tempo nicht halten und unser Rhythmus versagte. Unsere alljährliche „Schadensbegrenzungsanalyse" stand an. Unser Geheimrezept war eine neue Sitzbankbelegung im Boot, unter der Regie von Bernd Volmer.
Nun ging’s erst einmal zum gemütlichen Teil über, denn unsere Organisatoren Rolf und Thorald hatten bestens für unser leibliches Wohl gesorgt.
Bei unserem 2. Start lief dann es gleich viel besser und wir steigerten uns von Platz 5 auf Platz 3.
Bis zu unserem 3. Start hatten wir dann eine sehr lange Pause, so daß wir uns alle gemütlich dem leckeren, von Grillmeister Rolf bereiteten Essen hingeben konnten, An dieser Stelle sei unserem Bruchmeistercollegen Hanshinnerk Henke (feierte dieser Tage seinen 60. Geburtstag) gedankt, der uns wie auch in den letzten Jahren mit Kuchen und Weißbrot versorgte. Einige nutzten die Zeit, um ein wenig Ihre Augen zu entspannen. Dem einen oder anderen war das wohl ganz gut bekommen, denn bei unserem 3. Rennen wurden wir dann prompt auch Zweiter, womit dann für uns feststand: Letzter können wir nicht mehr werden, egal wie unsere weiteren Rennen ausgehen.
Sichtlich zufrieden, wenn auch etwas ungläubig des Ergebnisses, gingen wir alle erst einmal nach Hause, um uns noch ein wenig auszuruhen und frisch zu machen, bevor wir uns abends wieder zum Feiern trafen. Einige klagten bereits über ein wenig Muskelkater in den Armen vom Paddeln oder über Schmerzen an ihren „vier Buchstaben" von den harten Bänken im Boot. Nachdem wir uns dann im Festzelt ausgetobt hatten, gingen die einen eher spät, die anderen „sehr früh", aber alle mit dem Vorsatz, daß wir uns in ein paar Stunden wieder treffen.
Treffpunkt am Bruchmeister-Zelt war 8:30 Uhr. War wohl etwas früh, denn ei dem einen oder anderen Paddler konnte man nicht erkennen, ob die Augen nun noch zu oder schon auf waren. Aber das schien dem Koordinationsteam vom HKC genauso gegangen zu sein, denn wir konnten erst mit 20 Minuten Verspätung an den Start gehen.
Unser „Dresden-Bulls" Steuermann brockte uns einen chaotischen Start ein und wir sahen mal wieder weniger gut aus. Tapfer verteidigten wir den letzten Platz. Aber alle waren sich einig, das wir alles gegeben hatten, und es nicht an den Bruchmeistern gelegen hat.
Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, widmeten wir uns wieder den Köstlichkeiten vom Grill. Zwei Stunden später war Siegerehrung: 17. Platz für das Team der Bruchmeister (und nicht wie die Jahre davor der 20. Und letzte). Unser Rolf war sehr zufrieden und stolz auf uns. Noch mal von dieser Stelle aus ein herzliches „Dankeschön" an alle die es uns ermöglicht haben diese drei Tage so schön zu erleben.
Björn Bremer
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