
Bild: Auf dem Reichstag: Freundeskreismitglied Patrick Döring, MdB mit den Bruchmeistern
02.07.2007
"Ich bin ein Berliner"
Um 10.00 Uhr morgens ging’s los. Zunächst zum Schützenplatz Hannover, denn man höre und staune, in der Brauerei (!) gab's KEIN Bier mehr.
Die Besucher des diesjährigen Schützenfestes schienen durstig auf Lüttje Lage gewesen zu sein. Vom Schützenplatz – „unserer Heimat“ – ging es bepackt mit Lüttje Lage auf direktem Wege nach Berlin.
Erst kurz ins Hotel und ins traditionelle Bruchmeister-Outfit geschmissen und dann ab in den Bundestag. Eine Führung stand auf dem Programm. Unser Freundeskreismitglied Patrick Döring zeigte, erklärte, witzelte und beantwortete. Eine sehr interessante und wohl gelungene Führung durch Berlins prominentestes Gebäude.
Danach begann der Erst der Lage, ich meine, die Lüttje Lage beziehungsweise unser Auftrag, weswegen wir geordert wurden. In der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund bauten wir unseren Lüttje Lagen Stand auf. Die ersten Gäste kamen und mit der Zeit wurde es immer voller und voller. Zeitweise war kein Durchkommen mehr und wir schenkten Lüttje Lage nur noch am Stand aus.
Schließlich gaben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die Ehre, um mit „unser aller Ministerpräsident“ Christian Wulff anzustoßen. Das Stichwort ist „anstoßen“, denn getrunken wurde das Nationalgetränk Hannovers lediglich von Herrn Wulff und selbstverständlich uns acht Bruchmeistern. „Traditions-Horrido!“
Nachdem das Blitzlichtgewitter abgeebbt war, hieß es für uns noch mal richtig Gas geben. Wir schenkten aus, liefen hin und her bis uns die Füße qualmten und demonstrierten gefragt – oder auch ungefragt – wie die Lüttje Lage traditionsgemäß zu trinken ist. Zu später Stunde versuchten sich die einen oder anderen Gäste sogar an der Kaskade. Manche erfolgreich, andere weniger. An dieser Stelle möchten wir übrigens Niedersachsens Ministerpräsidenten ein Lob aussprechen!
Am Ende wurden rund 2.500 Lüttje Lagen an über 3.000 Gäste ausgeschenkt. Ein guter Schnitt? Um 2.30 Uhr ging’s – zu Fuß! – zurück ins Hotel und ab ins Bettchen. Na dann, gute Nacht!
Am nächsten Morgen waren wir alle doch sehr „gerädert“. Erstmal ein ordentliches Frühstück zur Stärkung. Danach ließ es sich unser Touristenführer Thorald nicht nehmen, uns Berlin in all seinen Facetten zu präsentieren. Man könnte meinen, dass das die heimliche Berufung von Herrn Abramowski ist. Er zeigte uns die Landeshauptstadt als sei er "ein Berliner“.
Alexander Jedamski
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