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Ralf Jäger auf dem Roten Platz in Moskau
Ralf Jäger auf dem Roten Platz in Moskau

Bild: Anstich: Das erste Faß des „1303 Pils“ der Bruchmeister wird vom 2. Vorsitzenden Thorald Abramowski mit einem Schlag angestochen.

29.05.2009

Bruchmeister's 1303-Pils offiziell im Verkauf

Es scheint gute Tradition bei Brauereien zu sein, neue oder besondere Biere am Tag des deutschen Bieres der Öffentlichkeit zu präsentieren. So war es auch in diesem Jahr.

Der 23. April steht – wie in jedem Jahr – für den Tag als 1516 das deutsche Reinheitsgebot proklamiert wurde. Und so lud die HBX-Stadtbrauerei ein, daß von den Bruchmeistern angesetzte Bier vorzustellen. Das „1303 Pils“ ist das erste Bier der HBX, das in 0,5 l Flaschen auch außerhalb der Brauerei erhältlich sein wird. Es zeichnet sich durch einen frischen herben Geschmack aus und ist gerade auch für die Sommer- und Grillzeit ideal.

Rund 30 Bruchmeister und viele Gäste ließen es sich nicht nehmen, diesem besonderen Ereignis beizuwohnen.

Michael Lühmann gab zunächst ein paar einführende Worte in Deutsch und für die englischsprachigen Gäste auch auf Englisch und übergab dann an den Braumeister Bernd Kirsch der die Besonderheiten des Bieres erklärte. Um den Bogen zu den Bruchmeistern und zum Biernamen zu spannen, gab Thorald Abramowski für die Bruchmeister den Gästen noch einige Hintergrund-Informationen.

Als besondere Ehre und ganz spontan wurde der Anstich des ersten Fasses den Bruchmeistern übertragen. Bis Mitternacht floß danach das "1303".

Seit dem 29. Mai ist das neue Bier bei Edeka Wucherpfennig Märkten und anderen Händlern in und um Hannover sowie natürlich in der HBX direkt erhältlich. Details dazu auf der Internetseite der HBX.

Auch das Etikett fällt dem geneigten Betrachter sofort ins Auge: auf dem Etikett wie auch auf dem Flaschenhals finden wir das Kleeblatt wieder, das Erkennungssymbol der Stadt Hannover wie auch der Bruchmeister.

Link
Hier gibts das Bruchmeister "1303 Pils"

 

Hintergrund zur Namensgebung:
Die Idee zum Namen „1303“ kommt aus der Verbundenheit der HBX-Stadtbrauerei zu der Heimatstadt der HBX, Hannover und hat sogar einen doppelten Hintergrund.

Die Bruchmeister, die für dieses Bier Pate stehen und die dieses Bier eingebraut haben, gibt es – und das ist die erste und ursprüngliche Bedeutung – seit dem Jahr 1303. Seit dieser Zeit sorgen sie in der Stadt und seit 1710 auch auf dem Schützenfest, für Recht und Ordnung. Heute sind sie Repräsentanten der Stadt Hannover.

Das Collegium hat im Eingangsbereich der HBX-Stadtbrauerei ihr Erkennungssymbol, die Standarte mit dem hannoverschen Kleeblatt, aufgehängt und trifft sich im Lokal zu vielen Anlässen. Wer den Eingangsbereich betritt, sieht auf den ersten Blick sicherlich nur das hannoversche Stadtwappen mit dem Tor, dem Löwen und dem Kleeblatt. Um dieses Wappen sind in vier Dreiecken vier unterschiedlichen Farben angeordnet. Darunter eines mit der Farbe Weiß. Und hier ist die zweite, weitere Bedeutung für den Namen unseres Bieres:
Im Jahr 1303 wurde Hannover eingeteilt in vier Stadtbezirke. Hannover bestand zu dieser Zeit lediglich aus dem Bereich, den wir heute als Altstadt kennen: nämlich vom Steintor bis zum Aegidientor. Die Stadtbezirke oder auch „Quartiere“, orientierten sich an den damaligen „Haupt“-Straßen: Marktstr., Leinstr. Köbelingerstr und Osterstraße; heute Heimatadresse der HBX-Stadtbrauerei. Die Osterstraße bekam danach von der Stadt eine Standarte mit der Farbe Weiß zugeordnet.

Jedem dieser "Haupt"-Straßen – und da schließt sich der Kreis – stand ein Bruchmeister vor.

Noch heute findet man diese ursprüngliche Einteilung wieder, z.B. beim Schützenausmarsch in Hannover. Dieser ist bekanntlich in vier Züge (nach den vier Quartieren) aufgeteilt
(heute jedoch den Schützenkreisen Nord, Süd, West und Ost zugeordnet).

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