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Freundeskreismitglied Michael Brieger vor dem Tempel des Aeskulap (Askleopeion) auf Kos
Freundeskreismitglied Michael Brieger vor dem Tempel des Aeskulap (Askleopeion) auf Kos

Bild: Einige der rund 30 Teilnehmer, die für den guten Zweck im H&B zusammenkamen

23.02.2004

Tafel reich gedeckt für die „Tafel“

Im Vorfeld zur Schwarz-Weißen Ballnacht trafen sich am 22. Februar zur Mittagsstunde ca. 30 in Bruchmeisterkleidung angezogene „Ordnungshüter“, um in einer hannöverschen Innenstadtkneipe für einen guten Zweck zu speisen und zu trinken.

Der Wirt des H&B, Jörg Hoyer, dieser urgemütlichen Gastwirtschaft in der inzwischen auch Bruchmeisterbilder zu sehen sind, hatte die Mitglieder des Collegiums zum Essen eingeladen. Die Getränke sollten von den Collegiumsmitgliedern selbst getragen werden. Kurz und gut, der Erlös der „Speisekarte“ ob flüssig oder fest, sollte der „Hannöverschen Tafel“ gespendet werden. Als „Aperitif“ wurden einige „Gilde Ratskeller“ über die wie immer trockenen Kehlen gespült, bevor man zum eigentlichen Hauptgang überging. Hier wurde Braunkohl und Bregenwurst  mit allen dazugehörigen und erdenklichen Beilagen gereicht. Wer hier nicht zu seinem Recht gekommen ist, war wirklich selber schuld. Zur besseren Bekömmlichkeit dieser reichhaltigen Mahlzeit konnten sich die Gäste am „Dessertbuffet“ in Form von „Hochprozentigem“ reichhaltig bedienen.

Ein Vertreter der „Hannöverschen Tafel“ vermittelte den Anwesenden in netter Vortragsform die Geschichte, Sinn und Aufgaben dieser Einrichtung. Die Mitarbeiter der „Tafel“ haben es sich zur Hauptaufgabe gemacht, Bedürftige täglich mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie sammeln von verschiedenen Lebensmittelfirmen und -geschäften unserer Stadt täglich die Waren ein, die wegen kleiner Verpackungsfehler, eines nahenden Mindesthaltbarkeitsdatums oder einer Überproduktion nicht in den Verkauf gehen. Diese Nahrungsmittel werden an Wohnheime, Obdachlose sowie andere soziale Einrichtungen in Hannover weitergegeben. Es sind also Menschen, die unverschuldet duch Schicksalsschläge, welcher Art auch immer in unangenehme Lebensumstände gekommen sind, die sie mit eigener Kraft nicht meistern oder zum Besseren wenden können.

Ein Zylinder, in dem es nicht nur klingelte sondern auch raschelte, machte im Anschluß durch die Bruchmeister eine Runde um die lebensnotwendige Einrichtung noch einmal finanziell zu versorgen. Die Bruchmeister saßen noch bis in die Abendstunden gemütlich beisammen und dem Sonntag einen konkreten Abschluß zu geben und konnten der „Hannöverschen Tafel“  beachtliche 650 Euro für ihre vielfältigen Aufgaben überreichen.

Ich möchte es nicht unversäumt lassen, mich im Namen aller Anwesenden nochmals bei Jörg und seinem Team für die großzügige  und die Gastfreundschaft  zu bedanken.

Lieber Jörg, wir kommen mit einer Drohung! Wir kommen wieder !

Matze

 

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