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Dennis Sander auf dem Arber Berg im Bayrischen Wald mit Blick auf den Hohenbogen
Dennis Sander auf dem Arber Berg im Bayrischen Wald mit Blick auf den Hohenbogen

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Bild: Auf der Tribüne im Hacker-Pschorr-Zelt (Himmel der Bayern)

26.09.2008

2008: Alles nur eine Frage der ccm

Kein Bruchmeister würde allen Ernstes auf die Idee kommen, ein Kraftfahrzeug mit 1000 ccm, sei es nun Pkw oder Krad als etwas außergewöhnliches bzw. besonderes anzusehen. Was ist schon ein Liter Hubraum?

Betrachten wir jedoch einmal diesen Liter aus einem anderen Blickwinkel:

Oktoberfest in München. 7 Bruchmeister und Gäste sitzen im Hacker-Pschorr. Vor sich eben diesen besagten Liter, oder wie der Bayer sagt: Oa Moaß ! Da bekommt der Begriff Hubraum eine ganz andere Bedeutung. Aber zum Anfang. Am 2. Oktober brachen einige Bruchmeister nebst Gästen zu einer von Jens Glaubitz organisierten Fahrt zum Oktoberfest nach München auf.

Nach ereignisloser, aber angenehmer Fahrt im ICE bezogen wir im Intercity Hotel in München Quartier. Nach dem Einchecken ging es dann auch sofort zur Wiesn, wo die obligatorischen Hendl und einige Liter Bier in einer reservierten Loge auf uns warteten. 7.500 Menschen an einem Werktag um 12.00 Uhr im Bierzelt. Da müssen unsere Schützenfestmacher aber nochmal ihre Werbestrategien überdenken. Und das war nur ein Zelt auf dem Platz.

Ab dem Nachmittag ging gar nichts mehr. Ohne Reservierung kam man in keines der Zelte. Aber wir wären keine Alt H.-erprobten Bruchmeister, wenn wir nicht doch Mittel und Wege gefunden hätten. So ließen wir den ersten Abend im Weinzelt ausklingen. Die Abschlußbesprechung für den ersten Tag fand dann in der Hotelbar statt.

Der zweite Tag, "Tag der deutschen Einheit" begann für uns wieder in einer reservierten Box. Diesmal in der Bräurosl. Die anfängliche Scheu vor den 1000 ccm Bier hatte sich deutlich gelegt. Einige klagten zwar über Sehnenscheidenentzündung, aber das Zeug war ja bezahlt und musste weg.

Eine kleine Besonderheit am Rande war unser mitgereister Kriminalbeamter aus Niedersachsen, der inmitten von Tausenden von Bayern sein 25jähriges Dienstjubiläum beging. Am Abend ging dann aber wirklich nichts mehr. Die Zelte waren proppenvoll. So verlagerten wir unsere Aktivitäten kurzfristig in die Innenstadt Münchens. In einem zünftigen Braustüberl konnten noch einmal die Eindrücke des Tages vertieft werden, bevor es zur Abschlußbesprechung wieder an die Hotelbar ging.

Am nächsten Vormittag hatten wir dann noch genug Zeit für einen ausgedehnten Stadtbummel, da unsere Rückfahrt erst für den späten Nachmittag anstand. Ohne nennenswerte Ausfälle erreichten wir also am Abend wieder die niedersächsische Hauptstadt.

Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht. Ich für meinen Teil muß jedoch anmerken, daß ich mich mit ein paar weniger Leuten und mit 330 ccm Bier im Glas auf dem heimischen Schützenfest doch wohler fühle.

M.M.

 

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