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Bruchmeister:magazin

Jens Krohne vor dem Burj Al Arab in Dubai
Jens Krohne vor dem Burj Al Arab in Dubai

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25.12.2005

2005: Herrenfahrt in die südliche Weinstraße

Alle zwei Jahre ist es soweit: die Herrenfahrt des Collegiums steht an. Was muß eine Herrenfahrt alles bieten? Spaß, Kultur, unvergessliche Erlebnisse und regionale Spezialitäten.

Dies alles kann man in Leinsweiler an der südlichen Weinstraße finden. Ok, für den Spaß muss man selber sorgen aber für Bruchmeister eine leichte Aufgabe.

Die Zeit vom 20. – 22 Mai bot sich als bester Zeitraum. Fehlt nur noch eine bunt gemischte Truppe von Bruchmeistern. Diese fand sich auch sehr schnell. So fuhr der Bus, früh morgens in Richtung Süden.

Schon kurz nach der Abfahrt wurden die ersten Getränke und eine kleine Brotzeit durch den Bus gereicht. Rolf hat wirklich an alles gedacht und für jeden war was dabei. Nach einer lustigen Busfahrt kamen wir in Leinsweiler an. Dirk Blomberg, der die Ausarbeitung der Fahrt übernommen hatte, bewies bei der Wahl des Hotels guten Geschmack.

Nach bezug der Zimmer und nachdem sich alle ein wenig frisch gemacht haben, stand schon die erste kulturelle Veranstaltung auf dem Programm. Also ging es zu einem nahegelegenen Weingut, das zufällig am Tag unserer Anreise eine Weinprobe veranstaltete. Nach kurzer Einweisung wurden wir auf die köstlichen Weine losgelassen. Es wurden viele verschiedene Trauben probiert. Einige Bruchmeister ließen den Wein aus und widmeten sich ausgiebig der gebrannten Version des Weins. Nach der Weinprobe ging es zum Abendessen zurück ins Hotel. Auf der Karte standen regionale Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Pfälzer Spargel, Saumargen und Ochsenfetzen. Anschließend saßen alle bis in die frühen Morgenstunden zusammen in der Gaststube und probierten ausgiebig das regionale Bier.

Am nächsten Morgen sahen alle ein wenig übermüdet aus. Das Wetter spielte leider nicht so ganz mit und so wurde über den Tagesablauf beraten.

Als das Wetter langsam trockener wurde, stand der Aufstieg zur Madenburg, einer mittelalterlichen Ritterburg mit Aussichtspunkt, nichts mehr im Wege. Es kam wie es kommen musste, irgendwann wusste niemand wo wir sind, noch wie wir auf die Burg kommen. Die nasse Weide am Hang des Berges stellte sich als Rutschbahn heraus. Dadurch kamen wir um so schneller zurück auf den rechten Weg. Dieser führte uns direkt in den Wald und hörte dort auch auf. Aus dem Weg wurde ein Pfad. Nach der Anweisung unseres 1. Vorsitzenden (Ein zurück gibt es nicht!) wurde der Weg fortgesetzt und wir kamen direkt auf die Straße, die zum Besucherparkplatz der Burg führte.

Auf der Burg angekommen, wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht über die Weinstraße belohnt. Nach einer ordentlichen Stärkung, ging es zurück zum Parkplatz, wo der Bus auf uns warten sollte. Der Parkplatz war der richtige, die Uhrzeit stimmte aber der Bus war nicht da. Also ging es zu Fuß zurück. Diesmal blieben wir auf der Straße und fanden unterwegs auch unseren Bus, der uns erschöpft ins Hotel brachte.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Bus nach Speyer. Wenn die Bruchmeister schon mal in Speyer sind, gehen sie auch in die Kirche. Die Kirche war doch mehr ein Dom. Nach einer kleinen Erkundung des Doms und ein Besuch der Kaisergruft, trennte sich die Gruppe. Der Großteil blieb zusammen und besichtigte die Altstadt vom Speyer,

die andere Hälfte besuchte das Technik-Museum. Auf den Rückweg machten wir einen kleinen Umweg nach Bornheim, zum Saubrunnenfest. Das ganze Dorf war auf den Beinen; die Stimmung aber wohl noch zu Hause. Nach einem kurzen Imbiss und ein wenig Wein, ging es zurück nach Leinsweiler.

Dort kehrten wir eine nette kleine Gaststube ein. Das Essen war ausgezeichnet und wir stellten überrascht fest, dass es Saumagen auch als Likör gibt. Ein neues Lieblingsgetränk war gefunden. Um so besser das es Saumagen zum trinken auch im Hotel gab. Dort ließen wir den Abend ausklingen und die ersten Freundschaften mit den anderen Gästen wurden geknüpft. Diese wollten wissen, was wir für eine lustige Truppe wären. Es wurde erst auf Kegelverein getippt, aber unsere Manieren seien zu gut. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte, wusste man auch in Leinsweiler was Bruchmeister sind.

Beim Frühstück am nächsten Morgen viel uns ein Schild auf dem Tisch auf. Es war vom Hotel und der „Gruppe Blomberg“ wurde so ein guter Morgen gewünscht. Da das Wetter sehr schlecht war, beschlossen wir unsere Abreise zu beschleunigen.

Auf dem Rückweg beschlossen wir den Andechser-Keller in Hildesheim zu besuchen um nicht zu früh in Hannover zu sein. Nach ein paar Gläsern Bier und einer deftigen Mahlzeit machten wir uns auf den Weg nach Hannover. Beim Einstieg in den Bus, wurden wir noch vom 1. Vorsitzenden der Hildesheimer Junggesellen begrüßt, der zufällig vorbei kam.

Völlig erschöpft aber glücklich kamen wir in Hannover an.

Vielen Dank noch mal an Dirk Blomberg, für die Organisation der Herrenfahrt.

Tagesplanung

Am Freitag zur Jahresweinprobe in das Spitzenweingut Siegrist-Schimpf in Leinsweiler, Beginn 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Anschließend das Örtchen durchstöbern, wenn es dann noch geht. Um 19.00 Uhr Abend-Essen im Hotel, wo wir in den Genuß des berühmten Pfälzer Spargels kommen.

Sonnabend nach dem Frühstück auf zur kleinen Wanderung auf die Madenburg, gemütlich in 1 Stunde zu erreichen. Dort ein Schöppchen trinken und was gutes Essen, zurück nach Leinsweiler. Kurze Ruhepause um Kräfte für das Saubrunnenfest in Bornheim zu sammeln. Wenn die Kräfte noch ausreichen, werden wir vorher Speyer erkunden, mit seiner schönen Innenstadt und dem Dom. Leider wird die Zeit nicht reichen um das Technik-Museum zu besichtigen oder das Sea-Live.

Am Sonntag würde ich noch einen kleinen Spaziergang zum Slevogt-Hof, empfehlen, Führung um 11.15 Uhr durch die Max Slevogt Privat-Gemälderäume. Von Dort geht's nach einem Frühschoppen und Mittagessen gestärkt auf die Heimreise.

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